Jonas der Bochumer
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Hertie sagt buy, buy!


--- Zum Glück gab es Hertie ---


 Heute, am 15. August schließen nun auch die letzten Filialen für immer Ihre Türen. Und das schon nach nur 2 Jahren Hertie.

 
2007: 73 Karstadt Filialen wurden aus dem Konzern ausgegliedert, sie waren „zu klein da die Marke Karstadt nur auf einer größeren Fläche präsentieren könnte“ und plötzlich hießen einige Karstadt-Filialen „Karstadt kompakt“ - das aber nur im Hintergrund: Karstadt kompakt hießen die Warenhäuser nur auf den Tüten und den Öffnungszeiten-Schildern. Sehr kurze Zeit später war es auch mit „Karstadt kompakt“ vorbei. Und was jetzt? Nachdem es weder mit dem Namen „Karstadt“, noch mit dem Namen „Karstadt kompakt“ nicht geklappt hatte wurde schon einen Monat nach der Entstehung von „Karstadt kompakt“ am 1. März 2007 der Name „Hertie“ wieder ausgegraben. In den 90er Jahren wurde die Hertie Gruppe von Karstadt aufgekauft und die Filialen in Karstadt umbenannt. Nach 14 Jahren stand nun wieder der Name Hertie an den Karstadt Filialen. Neues Logo, neue Filial-Gestaltung, ein Werbespot und eine Werbemelodie. Karstadt gibt es eitdem nur noch in Großstädten.  
 
 
Schnell gehörte Hertie nicht mehr Arcandor, der ehemaligen KarstadtQuelle AG, sondern wurde an einen britschen Finanzinvestor verkauft. Dawnay Day wurde Hertie zum Verhängnis. Der Finanzinvestor soll die Hälfte des Umsatzes als Miete verlangt haben, was auf dem deutschen Markt vollkommen unüblich ist.

Dawnay Day habe „Hertie ausbluten lassen“, sagte der Insolvenverwalter von Hertie, Biner Bähr.

Das Ende


Am 20.05.2009 wurde das endgültige Ende besiegelt – die Hertie-Gläubigerversammlung beschließt „die Einstellung des Geschäftsbetriebs in allen 54 Filialen sowie der Unternehmenszentrale“ in Essen-Kettwig. Die sollte im Sommer diesn Jahres passieren. Und so kam es auch.

Im Juli begann, was am 15. Ausgust enden wird. Der Räumungsverkauf in allen Hertie Filialen. „Hertie will ein schönes Ende“, heißt es und dafür wurde extra eine Werbeagentur beauftragt.

Buy Buy Hertie“, „Tschüss Hertie!“ oder „Ein letztes Mal zu Hertie!“ heißt es auf den Plakaten. So auch bei Hertie in Velbert: Mit Rabatten, die jetzt, kurz vor der Schließung bis zu 80 % betragen, werden die Kunden in die Filialen gelockt. Dort bietet sich kein schöner Anblick: Die meisten Abteilungen sind leer, die Regale schon zusammengeräumt,

 

in der ehemaligen Süßwaren Abteilungen werden nun, 3 Tage vor Schließung, die Restbestände an Schuhen verkauft. Auf den Preisschildern steht nun „Buy Buy Spielwaren“ oder anderes, kurz vor der Schließung hieß es „Buy Buy Hertie Velbert- 70 % reduziert.“

 

 In den Ständern in den Filialen stehen Flyern mit den Aufschriften „ Jetzt ist Schluss!“, „Ein letztes Mal zu Hertie“ oder „Alles muss raus!“ Woche für Woche werden die Rabatte erhöht: Waren es anfangs noch 20 bis 40 % Rabatt, sind es nun bis zu 80 %.


  2. Etage: Vor dem „Restaurant Cafe“ ein Schild: „Das Restaurant ist nun geschlossen. Wir bedanken uns für Ihre Treue.“ Darunter die Namen der Restaurant Mitarbeiter. Die Hälfte der Türen ist durch ein Regal mit reduzierten Büchern verdeckt.

 Ein Blick durch die Glastüren und ein Schock: Alles, aber auch wirklich alles ist herausgerissen worden. Die Theken, die Tische, die Sitzbänke. Alles weg. Zurückgeblieben ist ein gefliester, komplett leerer Raum mit ein paar Überresten der Räumung.

 
Eine Woche später ist die komplette Etage geschlossen.  
 
Eine Woche vor der Schließung wurde diese Werbung angebracht:

Nur noch . . . Tage!“ Die Lücke wird jeden Tag mit einer neuen Zahl gefüllt. Zum Beispiel: „Wir schließen! Nur noch 3 Tage!“ Daneben Schilder mit diesen Aufschriften: „Auf geht’s, Velbert! Schnäppchen sichern!“ oder „Hertie gibt sein Bestes“

 
 Diese Sprüche klingen komisch- für die Mitarbeiter ist der 15. August 2009 aber kein Tag zum Lachen.
 
Wir wollen arbeiten – und zwar hier!“ oder „Wir brauchen nur einen Mietvertrag“ heißt es auf nun schon etwas verblassten Plakaten die unter den Fenstern der Büros hängen.

Am 15. August 2009 schließen die letzten Hertie-Filialen für immer ihre Türen. Nach 2 Jahren Hertie ist es auch schon wieder vorbei. Der Name „Hertie“ verschwindet nun zum zweiten mal von der Bildfläche. Das Konzept Kaufhaus geht heute einfach nicht mehr auf.

 
Der 15. August wird ein schwarzer Tag für die Mitarbeiter wird– nach der Schließung stehen sie auf der Straße.

 

 

 

Es bleibt nur eins zu sagen: „Tschüss Hertie!“.

 

Ein letztes Mal auf die Hertie-Homepage: "Informationen zum Insolvenzverfahren" gibt es nur als PDF klein in der Ecke.



Oder hören Sie sich den völlig übertriebenen "Hertie Song" an.... zum Glück gibts Hertie...


Hertie stellt Homepage ein und sagt:



www.hertie.de

  Wofür? Dafür, dass die Kunden wegblieben? Neben Startseite und Impressum sind nur noch AGBs vorhanden.


Je kürzer die Zeit desto dunkler die Farben:

Blau, Rosa, Rot.











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